AKR - Help Desk 4 Blade Owners

Zurzeit gibt es keine Möglichkeit, die Qualität und Fachkompetenz der Rotorblattservicefirmen festzustellen. Jedes Serviceunternehmen arbeitet mit eigenen, für Außenstehende intransparenten Reparaturlösungen und mit nicht nachprüfbaren Qualifizierungsplänen. Ziel des Arbeitskreises Rotorblatt ist die Erarbeitung definierter Schadensklassen und darauf aufbauend eine Fallspezifisch angemessene Reparaturstrategie zu beschreiben, die eine technologiegerechte, dauerhaft haltbare Instandsetzung der Komponente Rotorblatt sicher stellt. Zu dieser überfälligen Richtlinie gehört nicht nur eine allgemeingültige Festlegung der notwendigen Personalqualifikation, sondern auch die Vorbereitung einer unabhängigen Prüforganisation wie sie in anderen Branchen längst selbstverständlich ist.

Montag, 3. September 2012

Update

Am 31. 8. 2012 ist es wieder soweit. Der Arbeitskreis Rotorblatt trifft sich zu seiner Sitzung 3/12 in Hannover.

Wir begrüßen Henning Schröder, Senior Engineer, VESTAS Dänemark, in unseren Reihen. Mit Henning verbindet uns seit vielen Jahren eine geschätzte Zusammenarbeit bei diversen Untersuchungen von Rotorblattschäden (Failure Root Cause Analysis) die er mit konsequenter Methodik und bestechender Labortechnik durchzuführen im Stande ist. Danke, Henning, für deine Bereitschaft deine Erfahrung in unsere Arbeit einzubringen.



Wir bedanken uns auch bei Nils Ludwig, Leiter Technik, SINOI Nordhausen, der für Jürgen Simon, Fertigungsleiter, SINOI Nordhausen, in Zukunft die Sprecherfunktion im Arbeitskreis wahrnehmen wird.

Die Teilnehmer des Arbeitskreises erhielten einen Einblick in die Forschungsthemen des Fraunhofer Instituts für Werkstoffmechanik, IWM, Halle, zum Thema "Mechanische Bewertung von Schädigungen an Hochleistungs-Verbundstrukturen".

Andrea Barluschke, ROTORCONTROL, Struckum, stellt ihren Vorschlag zur Schadensklassifizierung vor. Die Diskussion im Plenum kann erste Übereinstimmung zur Abgrenzung der Reichweite von Schäden und deren Einordnung in die vorgeschlagenen Klassen herstellen. Ein weiterer Vorschlag mit ähnlicher Abgrenzung wird auf der Dropbox eingestellt (webdrive des AKR, Zugang per mail beantragen an mail@rotorcare.eu).

Das Thema "Schadensklassifizierung" bleibt Schwerpunkt weiterer Diskussionen, die durch Stefan Brassel, Leiter Rotorblattservice, DEUTSCHE WINDTECHNIK, Bremen, aktiv mit Beispielen unterstützen wird.

Jerry Barluschke, Technischer Geschäftsführer, ROTORCONTROL, Struckum, stellt die Neukonstruktion seiner Bühnentechnik (Rotorblatt Befahranlage) vor, die auch auf der Husum Wind als Prototyp aufgebaut sein wird.

Die nächste Sitzung ist für den 30. November 2012 geplant.
3.9.12 WH

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